Abschlussbericht „Hessischer Energiegipfel“ liegt vor.

Am 10. November 2011 fand in der Staatskanzlei in Wiesbaden die Abschlusssitzung zum Hessischen Energiegipfel statt. Im Anschluss daran stellten der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Jörg-Uwe Hahn, Umweltministerin Lucia Puttrich, Wirtschaftsminister Dieter Posch und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer die Ergebnisse der Beratungen vor. (Foto: Pressestelle der Hessischen Staatskanzlei)
Genossenschaftliches Vorgehen hat die Chance, sich als Leitmodell durchzusetzen.
„Wir sehen uns in unserem Vorgehen Energie-Genossenschaften in möglichst enger Abstimmung mit den kommunalen Partnern zu gründen bestätigt“.
Der § 121 der Hessischen Gemeindeordnung, der die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen begrenzt, soll zugunsten einer „kriteriengeleiteten“ Betätigungs-Möglichkeit relativiert werden. Und hier denkt man auch an die Beteiligung von Bürger-Genossenschaften.
“Wesentliche Aussagen des Berichtes bestätigen ausdrücklich unser bisheriges Vorgehen.”, bewertet Dr. Wolfgang George von der ARGE Energie-Genossenschaften den am 10. November veröffentlichten Abschlussbericht des Hessischen Energiegipfels.
Der 22-seitige Bericht fasst die Ergebnisse und Empfehlungen der 4 Arbeitsgruppen und die verschiedenen Kommentierungen der hessischen Oppositionsparteien zusammen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Muss der Bürger passiver Betrachter der Energiewende bleiben?

Sind alle Kriterien der regionalen Ökonomie berücksichtigt worden? (Foto: Benjamin Klack / pixelio.de)
Zulassungsbehörden müssen die Interessen der Region und der Bevölkerung vertreten.
Prof. Dr. Wolfgang George: “Wir leben in einem wettbewerbsoffenen Land und in Brüssel achtet man sehr auf dieses Leitziel. Zugleich verdeutlicht die gegenwärtige Diskussion um die Ermöglichung der Energiewende das ganze Dilemma eines idealisierten freien Wettbewerbs.
Ist es fair und wirtschaftlich sinnvoll, dass primär die überregionalen Entwickler, Investoren und Betreiber der regenerativen Energie-Produktionsstätten den monetären Nutzen haben? Und warum muss eine mehr oder weniger zur passiven Betrachtung verpflichtete Bevölkerung die Hauptlast der unterschiedlichen Nebenwirkungen, die sich ergeben, ertragen?” Diesen Beitrag weiterlesen »
Transition Towns – Städte im Wandel
Vortrag über Städte im Wandel und Energiewende-Initiativen
Zu einem Vortrag über die „Transitions Towns“ lädt die NABU Umweltwerkstatt Wetterau am Freitag, den 28. Oktober 2011, um 20.00 Uhr in den kleinen Saal des Bürgerhauses in Assenheim (Hauptstraße 2) ein. Einlass zu dieser öffentlichen Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.
Lokale Lebensmittelproduktion, lokale Tauschmittel und eine lokale Energieversorgung sind die Eckpfeiler der aus England stammenden Idee der „Transition Towns“, die Frank Uwe Pfuhl in seinem Vortrag vorstellen wird. Ein Phänomen, das 2006 in der Stadt Totnes begonnen, längst auch einige deutsche Städte ergriffen hat. Die Idee ist ganz einfach: Die Rückbesinnung auf lokale oder regionale Kreisläufe macht zahlreiche soziale, ökologische und wirtschaftliche Probleme beherrschbar. Damit soll insbesondere dem Klimawandel und den Problemen des immer knapper werdenden Erdöls begegnet werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Prof. Dr. Wolfgang George: 30 Mrd € Investition durch Energie-Genossenschaften möglich
Immer mehr Autorlnnen sehen in einer Regionalisierung des Wirtschaftens einen Zukunftsweg. In dem Band »Globale Krise – Regionale Nachhaltigkeit« skizziert der Politikwissenschaftler Ulrich Brand einmal mehr den Zusammenhang sich überlagernder Krisenphänomene – er spricht von »multipler Krise« – und stellt der »dominanten Krisendeutung« von der Konjunkturkrise eine alternative Deutung entgegen, der gemäß die gegenwärtige Konfliktlage [...]
